Es ist ein Abschied, der sich in die Länge zieht – buchstäblich. Fans von Die Rosenheim-Cops, die seit über zwei Jahrzehnten das tägliche Vorabendritual im ZDF begleiten, müssen länger warten als geplant. Der Ausstieg der ikonischen Polizeisekretärin Miriam Stockl, gespielt von Marisa Burger, wird erst im Herbst 2026 zu sehen sein. Ursprünglich war das Frühjahr 2026 vorgesehen. Doch dann kam die Programmplanung des Senders dazwischen.
Die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen. Am 17. Oktober 2025 legte Burger ihre Rolle endgültig ab. Jetzt liegt alles auf Band. Warum wir also noch Monate warten müssen? Hier ist der Haken: Großereignisse wie die Olympischen Winterspiele haben den Sendeplan durcheinandergebracht. Zwei Episoden der aktuellen 25. Staffel wurden verschoben und landen nun faktisch am Start der 26. Staffel. Das bedeutet für uns Zuschauer: Kein Frühjahrsfinale, sondern eine herbstliche Verabschiedung.
Warum die Verschiebung? Das ZDF-Programm-Chaos
Es ist nichts Neues, dass öffentlich-rechtliche Sender ihr Programm flexibel gestalten müssen. Aber diesmal hat es die langjährige Krimiserie erwischt. Laut Berichten der Abendzeitung München und Bestätigungen durch die Produktion selbst, rutschten die letzten Folgen mit Burger wegen programmtechnischer Notwendigkeiten nach hinten.
Das ZDF priorisiert bei Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen oft Live-Sport oder Sonderformate. Das drückt andere Inhalte heraus. In diesem Fall fielen zwei Episoden der 25. Staffel durch den Raster. Statt im März oder April 2026 laufen sie nun im Herbst 2026 an. Eine kleine Unannehmlichkeit für die Planung, aber verständlich für die Senderstrategie. Immerhin wollen sie auch bei Sportevents hohe Quoten sichern.
Am 24. März um 19:25 Uhr läuft übrigens die vorerst letzte neue Folge der 25. Staffel unter dem Titel „Von Bienen und Blind Dates“. Danach folgt eine Pause. Bis dahin gibt es jedoch einen kleinen Vorgeschmack: Am 10. März startet die Episode „Jagd auf Stockl“. Hier sollen erste Hinweise darauf gegeben werden, was mit Miriam Stockl passiert. Ein Teaser, sozusagen.
„Sie wird blühen“: Kein tragisches Ende für Miriam Stockl
Viele Fans hatten befürchtet, der Abschied könnte dramatisch ausfallen. Einen Tod der Figur? Nein, davon ist keine Rede. Marisa Burger hat selbst Klarheit geschaffen. In einem Interview mit ZDFheute sagte sie deutlich: „Sie wird nicht sterben, sondern sie wird blühen.“
Das klingt poetisch, ist aber genau das, was die Serie braucht. Miriam Stockl ist eine feste Größe im Rosenheimer Polizeipräsidium. Ihre Abreise muss natürlich wirken. Lebendig aus der Serie herauskommen, formulierte es Burger gegenüber der Abendzeitung. Ob sie die Stadt verlässt, einen neuen Job annimmt oder einfach nur eine Lebenswende erlebt – das bleibt bis zur Ausstrahlung geheim. Und das ist gut so. Überraschungen gehören zum Genre.
Interessant ist auch, wer die Lücke füllt. Die Schauspielerin Sarah Thonig übernimmt die Rolle der neuen Sekretärin. Fans reagieren bereits positiv auf ihre Einführung. Es scheint, als würde die Serie ihren Übergang geschickt handhaben. Keine plötzlichen Löcher, sondern eine sanfte Übergabe.
Was macht Marisa Burger jetzt?
Nach fast 25 Jahren in einer Hauptrolle ist der Schritt in die Freiheit groß. Burger nutzt die Zeit aktiv. Sie hat bereits neue Projekte gestartet. Eines davon ist ein Podcast zusammen mit ihrer engen Freundin, der Synchronregisseurin Solveig Duda. Dort sprechen sie über Bücher, Filme, Restaurants und persönliche Erlebnisse. Ein lockeres Format, das wohl viele Fans interessieren wird.
Aber das ist nicht alles. Ab dem 27. Februar 2026 steht Burger wieder auf der Bühne. Diesmal im Winterhuder Fährhaus in Hamburg. Eine Hauptrolle im Theater. Das zeigt: Sie ist bereit für neue Herausforderungen. Und zwar schon lange bevor ihr TV-Abschied ausgestrahlt wird.
Weitere Projekte sind laut eigener Aussage „in der Pipeline“, aber noch nicht unterschrieben. Also schweigt sie dazu. Verständlich. Man will ja nicht zu viel verraten, bevor die Verträge stehen.
Was bedeutet das für die Serie?
Der Verlust einer so zentralen Figur wie Miriam Stockl ist immer riskant. Aber „Die Rosenheim-Cops“ hat bisher bewiesen, dass sie Veränderungen gut integrieren kann. Die Serie lebt vom Ensemble, vom Humor und der bodenständigen Atmosphäre. Wenn Sarah Thonig die Rolle übernimmt, wird es spannend sein, wie sie sich in das bestehende Gefüge einfügt.
Fans sollten geduldig sein. Die Verzögerung ist ärgerlich, aber unvermeidbar. Und vielleicht ist es sogar besser, dass der Abschied später kommt. So hat man mehr Zeit, sich darauf einzustellen. Außerdem: Die Qualität der Dreharbeiten bleibt erhalten. Wir bekommen das Beste, was produziert wurde – nur etwas später.
Häufig gestellte Fragen
Wann läuft die letzte Folge mit Marisa Burger?
Die Abschiedsepisode von Miriam Stockl wird voraussichtlich im Herbst 2026 im Rahmen der 26. Staffel ausgestrahlt. Ein exaktes Datum steht noch nicht fest, da das ZDF seinen Sendeplan aufgrund von Großereignissen wie den Olympischen Winterspielen angepasst hat.
Sterbt Miriam Stockl in der Serie?
Nein, Marisa Burger hat bestätigt, dass ihre Figur nicht stirbt. Stattdessen wird Miriam Stockl „lebendig“ aus der Serie scheiden. Das bedeutet, sie wird wahrscheinlich die Stadt verlassen oder eine neue berufliche Richtung einschlagen, ohne dass es ein tragisches Ende gibt.
Wer übernimmt die Rolle der Sekretärin?
Die Schauspielerin Sarah Thonig übernimmt die Rolle der neuen Polizeisekretärin. Sie ist bereits in einigen Folgen zu sehen und wird von den Fans positiv aufgenommen. Ihr Einstieg soll nahtlos in die Handlung integriert werden.
Gibt es Vorschauen auf den Abschied?
Ja, die Episode „Jagd auf Stockl“, die am 10. März 2026 läuft, enthält erste Hinweise auf die Zukunft von Miriam Stockl. Zudem wird am 24. März die Folge „Von Bienen und Blind Dates“ gesendet, die vorerst die letzte neue Folge der 25. Staffel ist.
Was macht Marisa Burger neben der Serie?
Marisa Burger engagiert sich in verschiedenen Projekten. Sie moderiert einen Podcast mit Solveig Duda und spielt ab Februar 2026 eine Hauptrolle im Winterhuder Fährhaus in Hamburg. Weitere Film- oder TV-Projekte sind in Planung, aber noch nicht offiziell bestätigt.